




Vor nicht all zu langer Zeit in einem nicht all so weit entfernten Land fuhren sechs Gestalten über Berg und Tal.
Diese Gestalten waren wir, die JF - Umweltschutz auf unserer Tour durch das Sauer- und Münsterland.
Am 22.6.007 wurden wir auf einem Parkplatz in Haltern am See abgesetzt. Von dort aus sind wir mal ganz spontan falsch gefahren.
Nach grob geschätzten 506,35 m verabschiedete sich die erste Satteltasche von einem unserem Kollegen und passend zu unserm Glück fing es in diesem Moment an zu regnen und das nicht zu knapp.
Nach unserem Umweg von ca. 10,76 km haben wir uns doch dazu durchgerungen nach dem richtigen Weg zu fragen.
Nachdem wir fest gestellt hatten das die ausgeschilderten Radrouten, die alle an andere Orte führen, die gleiche Farbe haben und dadurch nicht wirklich klar wird in welche Richtung man fahren muss hatten wir uns den Weg erfragt und kamen so gegen 16:52:45 Uhr an unserem Zielort, der Jugendherberge Cappenberger See an und bezogen unsere Zimmer.
Diese Zimmer erinnerten an Legebatterien für Hühner. Jede Legebatterie mit acht Legeplätze.
Nach dem wir mit dem beziehen der Legebatterie fertig waren, vertrieben wir uns die Zeit am See. Von dort aus ging es in unseren eigenen Speiseraum zum Abendessen.
Dann haben wir noch einen Film geguckt und der erste Tag neigte sich dem Ende zu.
Es war ein Samstag (23.06.007) als der 2. Tag unserer Tour begann und es hieß nach dem Frühstück und dem Satteln der Fahrräder 42 km nach Hagen zu überwinden.
Das hieß mitten durch Dortmund.
„Dortmund“ unsere Schicksalsstadt!!! Auf dem Weg von der Jugendherberge in Richtung Dortmund hat sich ein Pedal eins unserer Fahrräder verabschiedet, das hieß den nächsten Fahrradladen aufsuchen, wir hatten Glück der nächste Fahrradladen war nur 3,786 km von unserem Standort entfernt. Nach der Befestigung des Pedals ging es dann weiter in Richtung Dortmund. In Dortmund haben wir dann erstmal einen Ratschenkasten gekauft und das war auch gut so aber später mehr dazu.
Ungefähr 402,23 m der nächste Schock! Plötzlich blockierte das Hinterrad des wohl ältesten Rades in unseren Reihen. Nach eines halbstündigen, verzweifelten Reperaturversuches beschlossen wir, einen Fußmarsch zum nächsten Fahrradladen zu machen. Doch dieser hatte kein Werkzeug und konnte uns nicht weiterhelfen, Aber.... die Verkäuferin schickte uns zum nächsten Fahrradgeschäft. Nach einem weiteren Fußmarsch und einigen Minuten Wartezeit kam die erschreckende Diagnose: unheilbar! Nach einer nicht wirklich kurzen Besprechung, der Hilferuf nach Düsseldorf! Dann wurde uns von einem netten Kollegen ein Ersatzfahrrad zur Verfügung gestellt und vorbeigebracht!! Aufgrund der vorgeschrittenen Zeit wurden wir dann von den Kollegen kurz vor der Jugendherberge abgesetzt, den Rest mussten wir dann mit dem Fahrrad zurücklegen.
Nach dem wiederholten beziehen der Schlafräumlichkeiten ging es ab zum besten Events des Abends: „Das Abendessen!“
Nach einem sehr gemütlichen Abend ging es dann ins Bett.
Dann folgte der Sonntag (24.06.007), und auch Fahrradläden haben da zu!!!
Das hieß es darf nichts passieren und das bei einer der längsten Strecken nach Meinerzhagen. Und zwar 58 km!! Die Sonne scheint, der Himmel ist blau außer ein paar Wolken.
Nach dem Frühstück ging es los!! Nach den ersten entspannenden und flachen Kilometern ging es dann Berg auf!! Kilometer für Kilometer! Und die Strecke erschien einem immer länger und länger, genau wie die Beine immer länger wurden.
Dann ging es richtig los!! BERG AB!! HÖHÖ!! GESCHWINDIGKEIT!!
Nun mussten wir aufpassen das wir unsere Abfahrt nicht verpassen!! HAHA...egal!!! Berg ab fahren ist so schön!! Nur wenn man die falsche Abfahrt nimmt ist das ganze nicht mehr so schön!! Nun stellten wir fest, dass auch Altena ganz schön ist vor allem der dort ansässige Flohmarkt! Die Begeisterung hielt nur kurz, bis wir festgestellten, dass Altena in der entgegen gesetzten Richtung liegt als die, in die wir eigentlich fahren wollten!! Also hieß es wieder rumfragen!! Und dann bis zur verpassten Abfahrt zurück fahren!! Wenn es doch nicht Berg ab gegangen währe! Denn das hieß das ganze Stück wieder Berg auf!! Dann mussten wir einmal quer durch Lüdenscheid und immer weiter Berg auf.
Nach einem letzten Anstieg waren wir dann endlich da!!
Und das war so gegen 21:16:34 Uhr!! Glücklicherweise haben wir angerufen das wir später kommen!! Da hat man es geschafft uns ein kaltes Abendessen zur Verfügung zu stellen!!
Nach einem nicht mehr ganz so langen Abend aber trotzdem einem gemütlichen und vor allem einem Umweg von ca. 25,81km ging der Tag dann zu Ende.
Ein Mitglied unserer Kaffeefahrt hatte auf einem Anstieg versucht auf dem Hinterrad zu fahren. Nur blöd das, das meistens nach hinten los geht. Wie auch in diesem Falle sprich wörtlich! Denn dieser hat einen eleganten Abgang hingelegt und sah aus wie eine Schildkröte auf dem Rücken!!
Dann kam der Montag (25.06.007) und es hieß mal wieder um 7:30:00 Uhr aufstehen und nach dem Frühstück die Fahrräder Satteln! Und dann von Meinerzhagen aus zum Biggesee und zwar 37 km immer gerade aus und die meiste Zeit auch Berg ab!! Nur es ist Montag das heißt die Fahrradgeschäfte haben wieder auf!! Das wäre ja auch ein Wunder wenn an so einem Tag nichts passieren würde!!! Die ersten Kilometer ging alles klar und es lief wahrlich wunderbar um nicht zu sagen toll!! Doch dann ging es richtig los!! Es fing an zu schütten wie aus Eimern und an einer dahergelaufenen Tankstelle machte dann auf einmal ein Reifen PUFF und sagte: „Ich will nicht mehr!!“ Denn dieser ist aufgrund eines ziemlich Abgebremsten Mantels geplatzt! Und der passende Kommentar dazu ist: „Da verteilt sich mein Hinterrad!“
Nun ging es ans Fragen wo denn der nächste Fahrradladen ist. Nun gut der nächste Fahrradladen war gerade einmal 1,43 km entfernt und dann ging es auch schon ans schieben zu diesem!! Dort angekommen kam der nächste Schock: das Geschäft macht um 14:30:00 Uhr auf ! Gut das es erst 11:01:09 Uhr ist!! Also zum übernächsten Ort wo das nächste Fahrradgeschäft schon auf uns wartet! Im übernächsten Ort angekommen und um einen weiteren platten Reifen reicher, der unterwegs bemerkt wurde berichtete uns eine "Eingeborene", dass das hier ansässige Fahrradgeschäft wohl schon etwas länger geschlossen ist und wohl auch nie wieder aufmachen wird!!
Also gut wenn sie es sagt, naja die müssen es ja wissen!! Nun ja, zurück in den vorletzten Ort zu dem Spätzünderfahrradladen!! Noch kurz den einen Reifen geflickt im vollen Regen und zurück, die einen schiebend, die anderen fahrend! Dann noch mal eben eine Stunde an der dahergelaufenen Tankstelle warten und leer kaufen! So und dann nach der nicht wirklich kurzen Pause auf, auf zum Biggesee! Nun noch über zwei Brücken und noch mal nach dem Weg fragen, dabei haben wir festgestellt das einige "Eingeborene" mit Rechts und Links so ein paar Probleme hatten.
Nun wir fanden den Weg trotz dieser doch sehr verwirrenden und doch sehr aufmunternden Feststellung!
Angekommen und angemeldet!! Darauf folgte das erste Mal in einer Jugendherberge eine Aufklärung und zwar die der Regelung! Der Herbergsvater versuchte uns klar zu machen, dass wir um die Jugendherberge herum saubermachen sollen! Um die Jugendherberge sauber machen??? Wollte er uns veräppeln?
Naja, ein paar Stunden später stellten wir fest das dem nicht so ist! Und wir machten sauber und das beste ist wir hatten Spaß dabei!
Das Abendessen stand auch auf dem Plan. Nach einigen Runden Tischtennis und etwas Fernsehen ging es dann ab ins Bett!!
Und der Dienstag folgte (26.06.007)!! Und wieder 7.30:00 Uhr aufstehen.
Die gute Nachricht an diesem Tag war das wir den ganzen Weg den wir Berg auf gefahren waren wieder Berg ab fahre durften und das war auch gut so!!
Heute standen 17 km auf dem Plan!! 17 km des Grauens!! Denn es regnete ohne Ende!! Nach einem kurzen Fahrradcheck ging es los!! Und es regnete wie vorher gesagt, ohne Ende!
Ungefähr 1,68 km nach dem wir los gefahren waren meinten die Ersten das wir uns doch unterstellen sollten und den Schauer abwarten sollten!! Relativ schwierig wenn man bedenkt das es fast durchgängig geregnet hat.
Also sind wir los gefahren, wie es andere formulieren würden L-O-S!!
Durch den Regen und jedes mal wenn ein Auto, oder ein Lastauto an einem vorbei gefahren ist dann kam erst eine Dusche und dann ein Windzug!! „Sehr entspannend auf Dauer!“
Es war wahrlich so entspannend, dass einer unser Kollegen bei der ersten Pause fast eingeschlafen ist!!
Bei dieser Pause müssen wir wohl ziemlich mitleidserregend ausgesehen haben, da nach einigen Minuten eine Frau mit dem Auto anhielt und uns in das Hotel in dem sie arbeitet einlud und uns sagte das wir doch das dort vorhandene Hallenschwimmbad nutzen könnten!!
Diesem Angebot folgten nicht besonders lange Überlegungen!! Denn dann hieß es: „AB INS HOTEL!“
Wir stellten unsere Fahrräder in einer Scheune die zu dem Hotel gehörte ab und folgten ins Hotel. Als wir rein kamen wurden wir direkt gefragt was wir denn trinken wollten, als wir uns dann in die wirklich SEHR, SEHR, SEHR gemütlichen Sessel versinken ließen wurde uns der Kaffee serviert!
Bevor wir wieder los fuhren ging erst noch ein Besichtigungskommando von unseren Spezialisten den "Marmorlokus" besichtigen.
Wir haben uns nicht gerne von diesem Hotel und vor allem nicht von diesen Sesseln getrennt, vor allem von diesen Sesseln!!! MAN WAREN DIE GEMÜTLICH, EIN TRAUM!
Naja aber auch Helden müssen einmal gehen und so sind wir dann wieder los gezogen!Immer an einer Straße entlang und es hörte auf zu regnen!
Dann hieß es nur noch ab zur Burg – Billstein. War auch ganz easy bis zum Fuß der Burg. Doch es ging noch mal ein ganzes Stück den Berg rauf.
Und naja, wenn ein gewisses Gewicht erstmal in Schwung ist dann hält man das auch nicht mehr so leicht auf.
Nach diesem Prinzip rutschte der Sultan unserer Fahrradkarawane beim hochschieben aus und lag dann auf der Seite und sah aus wie eine Schildkröte auf dem Rücken!
Dann kamen wir an und wie auch nicht anders zu erwarten war fing es zu regnen.
Nachdem wir uns angemeldet, die Fahrräder untergestellt und die Gemächer bezogen hatten, besichtigten wir unseren eigenen Aufenthaltsraum und weihten ihn ein.
Darauf folgte ein sehr plötzliches und unerwartetes Angebot zur Freundschaft worauf unser Kaffeebruder spontan mit einem: „NEIN!“ antwortete.
Die Reaktion: "nervende Kleinkinder".
Nun ja, nach dem wir das auch Heldenhaft gemeistert hatten, haben wir uns dem allseits bekannten Kartenspielen Mau - Mau und Schwimmen vollkommen hingegeben. Es folgte ein Fahrradcheck.
Anschließend gingen Einige schlafen während andere noch in unseren EIGENEN Aufenthaltsraum gingen, um etwas Musik zu hören Karten zu spielen und anschließend noch etwas von Michael Mittermaiers Programm „Paranoid“, was auch auf einige von uns zutrifft, zu gucken.
Nun gingen es auch für den Rest von uns ins Bett und damit war der Tag dann auch gelaufen!!
Zur Nachtruhe trällerte die "männliche Herbergsmutter" also der Herbergsvater, der übrigens auch sehr freundlich war, ein oder zwei Liedchen.
Es folgte ein Tag der einen Höllenritt versprach! Und zwar folgte wie auch nicht anders zu erwarten, der Mittwoch (27.06.007) mit 62 km Strecke.
Der Tag begann sehr gemütlich! Mit einem üppigen Frühstück. Nachdem wir festgestellt hatten das wir ein Lunchpaket weniger hatten und sich unser Kakaokollege beim Milchholen in der Burg verlief ging es dann endlich L-O-S ums kurz zu machen los!
Ab in Richtung Sorpesee!! Und das hoffendlich ohne Umweg!! Damit wir auch den Weg gut finden konnten stellte uns der Herbergsvater eine seiner Wanderkarten, aus seinem umfangreichen Sortiment, zur Verfügung.
Nun konnte nichts mehr schief gehen! Also fuhren wir los. Die ersten Kilometer ging es Berg ab und es ging gut vorran.
Doch dann ging es Berg auf!! Und das nicht zu knapp. Nach ungefähren 6,108 km Berg auf ging es dann Berg ab! JUHU!
Das ging richtig ab! Mit 50 – 60 km/h und wir waren innerhalb von wenigen Stunden am Sorpesee.
Kurze Pause und dann ging es auch schon weiter am See entlang bis zur Jugendherberge!
Dort stellten wir dann fest das wir an statt der geplanten 62 km nur 43,66km gefahren waren.
Kaum angekommen, so um 16:12:02 Uhr, ging alles wieder von vorne los. Anmelden, Kojen beziehen, essen, Musik hören und ins Bett.
Allerdings zogen wir unabsichtlich schon kurz nach unserer Ankunft durch unser hervorstehendes Verhalten die Aufmerksamkeit einiger Jugendherbergeninsassen auf uns.
Das Essen in dieser sehr geräumigen Jugendherberge war eigentlich ganz lecker und doch war der Nachtisch das Beste am ganzen!!
Zwischendurch setzten wir uns noch für ein paar Minuten an den Sorpesee und nach einem entspannten zusammensein und einem Pinballturnier ging es dann ins Bett.
Wie der Kalender vorgibt folgte der Donnerstag (28.06.007) und es stand eine Tour von 32 km auf dem Plan!! Der Tag begann sehr viel versprechend, denn es schien die Sonne. Auch wenn man das durch unsere Sehschlitze kaum war nahm.
Naja erstmal lecker gefrühstückt. Noch ein paar Witze gerissen und dann ging es auch schon los.
Nun ging es ab zum Möhnesee. An zwei Bergen „vorbei“ und dann „schnell“ zur Jugendherberge.
Wenn es doch so einfach gewsesen wäre!! Kaum waren wir los gefahren holte uns unser Glück uns wieder ein und es fing an zu regnen. Erst nur leicht, aber dann wurde es immer schlimmer.
Es schüttete so, dass wir uns an einer Bushaltestelle untergestellten.
Einige Minuten später konnten wir uns allerdings dazu aufraffen weiter zu fahren.
Und das aber nur bis zur übernächsten dahergelaufenen Tanke, denn da haben wir uns erstmal einen schönen WARMEN Kaffee gegönnt. Da wurde einem direkt richtig warm ums Herz und in den Füßen.
Doch auch da mussten wir weiter und wie auch nicht anders zu erwarten: Es fing wieder an zu regnen!
Doch dann ging es richtig L-O-S: Berg ab. Dabei hieß es in der Karte das wir ein wenig Berg auf fahren müssten!! Aber, ach egal, ab geht die Post.
Naja nach einigen Metern ging es dann doch Berg auf und das nicht zu knapp.
Oben angekommen machten wir erstmal eine gepflegte Pause denn es hatte inzwischen aufgehört zu regnen und die Sonne brannte einem wie bekloppt auf den Kopp.
Dann ging es wieder Berg ab. Und das auf schönen Waldwegen, also: Schotter und Matsch!!
Plötzlich mussten wir stoppen denn auf unserem Weg lagen noch ein paar Bäume die der Orkan Kyrill umgeworfen hatte. Also außen um die Bäume!! JUHU, OFF ROAD!!!
Dann ging es weiter und es fing wieder an zu regnen. Allerdings dauerte dieser Zustand nicht lange an!! Aber es ging weiter Berg ab.
An ein paar Waldarbeitern und Förstern vorbei! Immer der Fahrradroute nach. Naja ob das so eine gute Idee war dieser zu folgen. JA!!
Auf einmal waren wir am Möhnesee. Jetzt mussten wir nur noch ein Stück am See entlang fahren.
Zu einfach! Nach einigen Metern hörte man nur noch ein zischen und der hintere Reifen vom Kaffeebruder, an dem Rad das schon einige Zeit eierte, war platt wie eine Schnecke auf der Autobahn!
Krisenmanagment war nun gefragt. Nach kurzer Zeit war das Problem gefunden und der Schlauch wieder geflickt, eingesetzt und aufgepumpt. Da taucht auf einmal das nächste Problem auf: eine Beule im sonst auch sehr porösen Mantel. Das hieß wieder etwas Luft rauslassen und dann weiter.
Gesagt getan: Nach weiteren groben 5,67 km waren wir dann da!! Nach 28,92 km waren endlich am Ziel: der Jugendherberge - Möhnesee.
So nun wieder anmelden! Gings nicht denn die Anmeldung war erst wieder ab 17:00:00 Uhr geöffnet. Nur gut das wir erst ungefähr 15:03:54 Uhr hatten!!
Naja mußten wir halt ein paar Stunden warten, hatten wir doch unterdessen Übung drin.
Nach diesen 02:01:13 Stunden konnten wir uns dann angemelden und unsere Zimmer beziehen.
Dann kam unser Kollege mit der gesegneten Verdauung auf die Idee ein „bisschen“ Fußball zu Spielen!!
Erst spielten wir „Schweinchen in der Mitte“, doch dann traten wir fünf gegen ungefähr 16,437 kleine Kinder zu einer Partie Fußball an!
Wobei unser Sultan ausrutschte und auf den Ball fiel. Und was macht es?RISCHTISCH.....PUFF machte es!! Das Ende des Spiels! :-(
Die Kleinen mußten rein und wir unterhielten uns noch mit einem netten Wanderer und erzählten ihm einwenig von der Fahrt. Der hat im Leben noch nicht so viel gelacht! Und damit ging der Tag auch zu Ende und wir gingen Schlafen.
Darauf folgte der wohl letzte Tag unserer sehr informativen und abwechslungsreichen Tour durchs Sauer- und Münsterland: der Freitag ( 29.06.007)!
Der Tag begann wie jeder andere mit dem Ritual des Aufstehens und Frühstückens. Der einzige Unterschied war, dass heute alles etwas entspannter und ruhiger lief da wir nur noch 13 km bis Soest zurück legen brauchten.
Bevor wir allerdings nach Soest fuhren mussten wir an einem Fahrradgeschäft in dem kleinen Örtchen Körbecke vorbeifahren um noch einen neuen Mantel für Kaffeebruders Hinterrad zu besorgen.
Am Fahrradgeschäft angekommen, der erste Schock: Geschlossen!
Dann die Erleichterung laut Schild Öffnunfgszeit in 7,35 Minuten, also um 10:00:00 Uhr.
Als der Laden aufmachte der zweite Schock: Der Mantel ist nicht vorrätig.
Allerdings ließ auch auf diesen Schock die Erleichterung nicht lange auf sich warten!!
Nach dem Aufziehen eines anderen Mantels hatte unser Kaffeebruder dann ein „goldenes Hinterrad“ mit einem Schwalbenmantel für 19,948 €!! Und dieses durfte auch kein zweites Mal kaputt gehen!!
Dann ging es weiter in Richtung Soest. Erst wieder ein Stückchen bergauf und das schön steil!!
Dann ging es bergab!! Und das richtig!!
Mit "mindestens 60 Sachen" fuhren wir dann in Richtung Soest! Und nach kurzer Zeit waren wir dann auch schon in Soest, nun ging es daran die Jugendherberge zu finden!! Soest ist ja auch so klein!!
Zum Glück gibt es "Eingeborene"! An der nächsten Tanke machten wir dann Pause und fragten nach! Und da hieß es dann: joa zur Kreuzung zurück dann links oder wie ein wegweisender Dortmunder sagen würde: „Der da ......da......da der links!!“
Kurz danach waren wir dann auch schon an der Jugendherberge!!
„So und was machen wir jetzt den Rest des Tages, denn es ist erst 12:07:35 Uhr??“
Nach der Anmeldung und dem Beziehen der Zimmer ging es dann in die Soester Innenstadt wo wir eine gute Stunde verbrachten!!
Dann fuhren wir wieder zur Jugendherberge zurück, mit einem kleinen Umweg!
Das musste ja passieren, da wir uns auf dem Weg nach Soest nicht verfahren hatten. Gut dort angekommen erstmal eine Runde relaxen! Um dann so um 18:00:01 Uhr mit dem Grillen zu beginnen!!
JAHA.... wir haben gegrillt!! Man war das lecker!! Wir alle waren voll gefuttert bis zum geht nicht mehr!!
Dann begann der gemütliche Teil des Abends!! Während die einen in dem uns zugeteilten Aufenthaltsraum saßen, saßen die anderen im Zimmer und hörten Musik! Schlussendlich schauten wir noch einen Film.
Es kam der Tag der Tage! Die Spitze der Eisberges!! Die Menestrone unter den Suppen!! Der Denker unter Dichtern!! Der Samstag (30.06.007)!!
Der Tag an dem wir abgeholt wurden um nach Düsseldorf zurück zu kehren!! BACK TO THE ROOTS!!
Es war 12:03:58 Uhr als wir abgeholt wurden. Wir zeigten dem Sauer- und Münsterland den Rücken, doch auch ein schöner Rücken kann entzücken!! Aber:
Auch Helden müssen einmal gehen!!!
Wir kamen an um 16:34:23 Uhr!!!
Die Fahrt war einfach, wahrlich Pföööön!!!!!